Viele Neuigkeiten in den letzten zwei Wochen

Viele Neuigkeiten in den letzten zwei Wochen

Tja, leider habe ich nach 2 Wochen und 1 Tag das Saftfasten beendet. Es ging einfach nicht mehr. Der Hunger hat mich schier wahnsinnig gemacht. Ich habe nur noch Essen gerochen und nachts davon geträumt. Aber immerhin hab ich so lange Zeit ausgeharrt. Da bin ich schon ein wenig stolz auf mich.

Nun geht es an die glutenfreie und vegane Ernährung mit viel Rohkostanteil. So jedenfalls in der Theorie. Praktisch ist es doch ein wenig schwerer umzusetzen als gedacht.
In der Woche kann ich es gut durchziehen. Auf Arbeit nehme ich mir viele Salate, Gemüse und Obst mit….nur das Wochenende gestaltet sich als schwierig. Da wir so viel unterwegs sind durch die Auftritte mit unserem Duo, ist es fast unmöglich sich an alles zu halten.

Also hab ich gegoogelt was ich nun bin: ein glutenfreier Flexitarier. Klingt auch nicht schlecht! Das bedeutet, dass ich nur zum Teil Fleisch und tierische Produkte esse, mich aber ansonsten vegan ernähre.

Es ist wirklich nicht einfach sich ganz vegan zu ernähren. Zum Ersten hatte ich ja erzählt, dass ich Fleisch einfach liebe und Käse ebenso. Zum Anderen gestaltet es sich ansonsten auch nicht so einfach komplett vegane Ernährung zu finden, zumindest bei den Fertigprodukten.

Was hab ich nach einer Ersatz für Wurst gesucht…..dann wurde ich endlich fündig, befand den Geschmack als außergewöhnlich lecker und nach der Hälfte der Packung prangte mir ein Aufdruck entgegen “vegetarische Wurst” Na toll! Ok, werde sie dennoch aufessen, weil sie einfach lecker ist.

Es gibt also keinen Wurstersatz, welcher glutenfrei und vegan ist….Zumindest hab ich bis dato noch nichts gefunden.

Außerdem habe ich mit meinem Arzt in Osnabrück gesprochen. Da das Absetzen des Thybons bei mir absolut nichts bewirkt hat und es mir  seit der Einnahme mit L-Thyroxin zunehmend schlechter geht, meine Stimme immer weniger wird, will ich es ausprobieren und schauen, wie es mir komplett ohne Medikamente geht.
Wahrscheinlich wird genau jetzt ein Aufschrei durch die Lesenden gehen, die alle Schilddrüsen Hormone nehmen, denn ganz ungefährlich scheint es nicht zu sein, was ich vorhabe.

Viele berichteten über Zusammenbrüche, Ohnmachtsanfälle und psychischen Auswirkungen. Habe keinen Bericht gefunden, der positiv war.
Dennoch möchte ich es mit Hilfe meines Arztes probieren und die Medikamente ausschleichen. Ich habe nun bereits von 125 auf 100 reduziert. Das werde ich nun eine Woche nehmen und dann wieder um 25 reduzieren.
Bisher fühle ich mich genauso schlecht wie immer…Ob das ein gutes Zeichen ist?

Ich habe noch ca. 14 ml Schilddrüse. Ob sie nun mit Zugabe von den Medikamenten sich auflöst oder ohne. Zumindest muss sie dann jetzt mal wieder arbeiten, denn ich habe das Gefühl, dass sie komplett sediert ist unter der Zugabe von L-Thyroxin.

Mithilfe meines Heilpraktikers, Kineseologin und dem Arzt meines Vertrauens beginnt nun meine Reise. Natürlich habe ich angst. Natürlich bin ich unsicher, ob es die richtige Entscheidung ist, jedoch sagt mir mein Bauchgefühl das es das Richtige ist.
Sollte es nicht gut laufen, habe ich nun die Option zu den natürlich Schweinehormonen zu wechseln.

Meine größte Sorge gilt aber meiner Stimme. Ich weiß nicht, ob sie jemals wieder so wird, wie ich sie erfahren habe in all den Jahren. Dieses kraftvolle Spiel in den ganzen Nuancen.

Sie ist leiser und zarter geworden, aber sie wird zum Glück noch gehört und ich kann immer noch andere emotional berühren, wenn ich singe. Aber dennoch ist ein ganz wichtiger Teil in mir zerstört und ich hoffe inständig, dass sich dieser wieder reparieren, bzw anders aufbauen lässt.

Ich gebe die Hoffnung nicht auf!

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